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Wer die Schwebebahn mag,
wird die Seilbahn lieben.

29.09.2017

"Nur 3.400 Studierende nutzen den ÖPNV"

Wie lange soll diese permanente Desinformtion der Medien eigentlich noch weitergehen?

Schon wieder haben die Gegner eine -ziemlich betagte- Sau durch die Medien getrieben und behauptet, nur 3.400 Studierende würden den ÖPNV überhaupt nutzen. Eine neueste Erkenntnis? Nein, stattdessen wird nur eine einzige Zahl aus einer Präsentation herausgegriffen, die das Planungsbüro PGV im vorigen Jahr im Bürgergutachten vorgetragen hatte. Und schon wieder wird daraus eine angeblich mangelnde Rentabilität der Seilbahn herbeikonstruiert.

Was besagt die Zahl 3.400 aber tatsächlich? Nicht mehr als die an der Haltestelle "Universität" - und nur an dieser - gezählten Ein- und Aussteiger. Diese Haltestelle allein bildet jedoch in keiner Weise die Gesamtzahl der Fahrgäste zur Universität ab. Aus der Grafik ist leicht erkennbar und ortskundigen ohnehin bekannt, dass sich der Gesamtverkehr auf den kompletten Uni-Ring verteilt und somit auch die Haltestellen Max-Horkheimer-Straße, Mensa, Im Ostersiepen, Uni-Halle, Gaußstraße und (anteilig) Schreinersweg mit betrachtet werden müssen, wenn man eine Gesamtzahl von ÖPNV-Nutzer(inne)n seriös ermitteln will.

Da aber in der PGV-Grafik nur wenige Haltestellen exemplarisch dargestellt werden, lassen die Gegner den "Rest" eben unter den Tisch fallen, Hauptsache mal wieder Schlagzeile!

Interessant und deshalb von den Gegnern natürlich verschwiegen: die in der Grafik dargestellten Verlagerungen auch aus den anderen durch die Seilbahn zu ersetzenden Busverbindungen. In der Summe bleibt also die angenommene Fahrgastzahl von 17.000 pro Tag durchaus plausibel.

Außerdem rechnen wir Befürworter noch mit einer zusätzlichen Nachfragesteigerung, die in den Planungsunterlagen von PGV bisher nicht berücksichtigt wurde. Andere Hochschulen mit Semesterticket und Anschluss an leistungsfähige Schienenverkehrssysteme kommen auf deutlich höhere Nutzerquoten als die Uni Wuppertal mit ihrer unzureichenden Busbedienung, die es sich zugleich aber noch leistet, kostenlose Parkplätze anzubieten. Der derzeitige "Modal-Split" muss sich also - auch vor dem Hintergrund anstehender Pkw-Fahrverbote deutlich ändern. Die Seilbahn wird hier eine attraktive Alternative und wesentlicher Baustein für die notwendige Mobilitätswende sein.

Vortragsfolie von PGV vom 22.09.2016 für die Bürgergutachter


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