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Wer die Schwebebahn mag,
wird die Seilbahn lieben.

14.11.2017

Ein Jahr Bürgergutachten zur Seilbahn

"Ein Jahr Bürgergutachten zur Seilbahn in Wuppertal - Was ist seitdem passiert" - unter diesem Motto hatte Oberbürgermeister Andreas Mucke am 07. Oktober die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter ins Rathaus Barmen eingeladen.

m Mittelpunkt der Vorstellung der neuen Entwicklungen bezüglich einer möglichen Seilbahn stand einerseits der Ratsbeschluss vom 10. Juli 2017, andererseits die neue Kostenkalkulation. Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte den Beschluss des Rates vor, aus dem ersichtlich wurde, dass eine Mehrheit der Ratsmitglieder sich für die Weiterführung der Planungen aussprach. Der Beschluss sieht vor, dass der Bau einer Seilbahn den Haushalt weder mittelbar noch unmittelbar belasten dürfe und deckelt die Kosten für das Projekt auf 82,7 Millionen Euro exkl. Baukostenindex. Oberbürgermeister Andreas Mucke betonte, sollten die Kosten in der Planungsphase höher ausfallen, würde das Projekt gestoppt und von einem Bau der Seilbahn abgesehen werden.
Zu einer weiteren und unabhängigen Kostenschätzung des Projektes hatte die Stadt die Planungsgesellschaft Obermeyer beauftragt. Deren Vertreter Helmuth Ammerl erläuterte den Bürgergutachterinnen und Bürgergutachtern die Zusammensetzung der Kostenschätzung, die die Planungsgesellschaft aufgestellt hat, und bestätigte dabei die Kostensumme von 82,7 Millionen Euro. Diese Summe enthalte großzügige Risikopuffer, da es in einer so frühen Phase des Verfahrens noch äußerst schwierig sei, die Kosten genau zu schätzen. Ludwig Froning von den WSW erklärte mit welchen Kosten die WSW für das Projekt rechnet: Ungefähr 21 Millionen Euro müssten die Stadtwerke tragen.
Die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter waren im Anschluss an die Vorträge aufgerufen, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, welche Punkte in einer weiteren Planung von besonderer Wichtigkeit sein sollten. Dabei wurde vor allem betont, dass man sich ein definitives Ende des Projektes wünsche, sollte sich herausstellen, dass die Kosten über den gedeckelten Betrag steigen würden. Außerdem wiesen die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter darauf hin, dass es durch den Betrieb einer Seilbahn keine Einschnitte im Busverkehr geben dürfe. Oberbürgermeister Andreas Mucke betonte erneut den hohen Stellenwert der Bürgerbeteiligung des Verfahrens, für dessen weiteren Verlauf sich die Bürgergutachterinnen und Bürgergutachter weiterhin eine enge Einbindung und intensive Kommunikations- und Informationspolitik von der Stadt wünschten.
Ein ausführliches Protokoll mit den Fragen und Antworten zu den aktuellen Entwicklungen sowie den Anmerkungen der Bürgergutachterinnen und -gutachter finden Sie hier:

    Protokoll Seilbahn-Folgeveranstaltung 07.10.2017
    Präsentation WSW und Firma Obermeyer - Aktueller Stand

Unser Kommentar: Befürworter und Gegner waren nicht eingeladen


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