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Wer die Schwebebahn mag,
wird die Seilbahn lieben.

10.12.2018

ZOB: Massive Beschwerden über den Betriebsablauf!

Wir wissen nicht, wie WZ-Leserbriefschreiber Sven Flasdick zum Thema  Seilbahn steht, mit seinem Leserbrief von heute hat er jedenfalls deutlich genau die chaotischen Betriebszustände am neuen ZOB beschrieben, die wir unmittelbar  nach Bekanntgabe der Döppersberg-Planungen vorhergesehen, und als Folge davon die Seilbahn geplant hatten. Aus eigenen ersten Fahr-Erfahrungen können wir die Darstellung von Herrn Flasdick nur bestätigen:

"Busse brauchen 25 Minuten zur Stadthalle

Zu: So schlimm ist der Berufsverkehr jetzt

Passend zu Ihrem Beitrag „So schlimm ist der Berufsverkehr jetzt“ möchte ich ergänzen: Nicht nur der Autofahrer steht zur Hauptverkehrszeit im Stau, wenn er von der Stadthalle zur B7 fährt. Ausnahmslos alle Busse auch. So braucht man von Cronenberg zur Stadthalle mit den CEs nur 17 Minuten. Von dort zum Hbf sage und schreibe 25 Minuten (gestern CE64 um 17:20 Uhr). Zwei S-Bahnen verpasst, 40 Minuten länger nach Hause benötigt. So sieht es nun jeden Tag aus.

Der ursprüngliche Plan, die Kreuzung Döppersberg leistungsfähiger zu machen, ist kläglich gescheitert. Noch nie in der Geschichte Wuppertals gab es so viele Staus am Döppersberg wie jetzt. Das wird künftig ein Dauerzustand sein. Außer man führt ein Verbot für private Autofahrten am Döppersberg ein...

Am Hauptbahnhof kann zur Hauptverkehrszeit aus Richtung Stadthalle nicht ein fahrplanmäßiger Anschluss erreicht werden. Weder zum Zug, noch zum Bus. Und die Schwebebahn ist auf unabsehbare Zeit stillgelegt. Einzige Chance: An der Stadthalle aussteigen und zu Fuß zum Wall oder zur S-Bahn Steinbeck gehen.

Selbst auf dem Weg nach Cronenberg ist der Umstieg, wenn man mit der S8 in Wuppertal ankommt, nur an der Stadthalle möglich. Von der Linie CE64 sieht man am Busbahnhof nur die Rücklichter und der CE65 hat dauerhaft mindestens zehn Minuten Verspätung, fällt aus oder die Fahrt wurde ohnehin ausgedünnt und bei dem Fahrplanwechsel vor einigen Jahren ersatzlos gestrichen.

So wartet man 20 Minuten auf den nächsten CE64 in eisiger Kälte. Dann geht man besser zur Stadthalle. Wozu braucht man den neuen Busbahnhof eigentlich noch?

Die meisten Pendler der südlichen Stadtteile werden entweder an der Stadthalle umsteigen. Oder, wenn sie es sich leisten können, ihr Ticket kündigen und das Auto nutzen. Womit der Verkehr endgültig zum Erliegen kommt.

 Eine grandiose Stadtplanung und Fahrplangestaltung!"

Also liebe Ratsmitglieder: Hier muss sofort etwas passieren!

Die Seilbahn wird nicht alle, aber doch einige der Verkehrsüberlastungen an dieser Stelle auffangen, es ist uns unbegreiflich, dass Ihr angesichts solcher Zustände das Seilbahnprojekt in einen Ratsbürgerentscheid abschieben wollt. An einer Neuaufteilung der Fahrspuren am Döppersberg werdet Ihr auf keinen  Fall vorbeikommen, jedenfalls dann nicht, wenn die Seilbahn dann doch nicht kommt


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